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16 Aug 2010 13:22 | erzählt
Deutschenbahn 
Willst du mit der Deutschenbahn einmal pünktlich ankommen, musst du 30-mal fahren.
Fahrt Nummer 29
Ein Reisender mit empfindlichen Ohren sitzt in einem Wagen und sagt:Ah, äh, die Räder machen so Lärm, da ist bestimmt etwas mit der Achse nicht gut. Sofort meldet ein Zugsbegleiter diesen Sachverhalt dem Lokführer.
Dieser hält an der nächsten Haltemöglichkeit, steigt aus und kriecht mit einer Taschenlampe ausgestattet ein bisschen unter den Wagen und kontrolliert zwei Achsen.
Danach sagt der Lokführer dem Zugsbegleiter, dass er nichts gefunden habe, dass die Achsen nicht übermässig heiss gewesen seien. Das er jetzt einfach mit 170 statt 250 km/h weiter fahren werde. Der Zugsbegleiter sagt, dass das Geräusch aber insbesondere zwischen 180 und 200 km/h sehr laut gewesen sei, worauf der Lokführer sagt, dann fahre er eben mit 210 km7H weiter.
Am übernächsten Bahnhof ist der Lokführer dann fertig mit seinem Dienst und wird ausgewechselt. Das ist gut, statt den Zug auszuwechseln, der zweifelhafte Geräusche von sich gibt, nimmt man einen neuen Lokführer, der dann mit Maximalgeschwindigkeit fährt, weil er die Lage vollkommen anders einschätzt.
Der Zug hat je nach Haltestelle zwischen 63 und 55 Minuten Verspätung. Die Deutschebahn schätzt sich selber als dermassen zuverlässig ein, dass sie bereits ab 60 (sechzig) Minuten Verspätung bereit ist einem für die verschwendete Lebenszeit zu entschädigen.
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29 Mai 2010 00:52 | erdichtet
HKB 
Wir hatten einen in der Klasse der hiess Hans-Kaspar Bornhauser. Die Lehrerin nannte den zum Spass HKB. Der hat sich später zwei Bleistifte in die Hände gerammt. Die steckten so drinn, wie Kerzen in einer Geburtstagstorte. Der war mit seinem Namen nicht einverstanden.
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29 Mai 2010 00:35 | erzählt
Kaffee 
In der Bar wo ich regelmässig stehend Kaffee trinke, wissen sie dass ich dann gerne allein bin. Die Leidenschaft beim Heben der Tasse, die mich packt, mich ergreift, kennen die dort auch.
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28 Mai 2010 16:43 | erzählt
Workshop 
Ich leite einen Workshop. Der Titel heisst: Male dich unter der Bettdecke.
Die Resultate des Workshops sind sehr divers.
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27 Mai 2010 21:28 | erzählt
Bart 
Mein Freund Carlos wollte mit mir einen Bart-Wettbewerb machen. Ich habe sofort zu gesagt. Die Wette ging so: Wer am längsten ohne zu rasieren herum läuft hat gewonnen. Und zwar frei Lebensmittellieferungen inkl. Wein, solange bis der Gewinner sich auch rasiert.
Carlos hatte dann nach drei Monaten bereits das erste Mal Zweifel an der Wette. Er wollte mich zu einem Deal überreden. Wir könnten uns ja gleichzeitig rasieren und sagen, dass wir beide gleichzeitig aufgegeben hätten, er würde dann in den kommenden sechs Monat dafür sorgen, dass ich immer genügend Lebensmittel in meinem Kühlschrank vorfinden würde.
Natürlich habe ich diesen Deal nicht akzeptiert. Carlos hat sich rasiert und ich nicht. Nach drei Jahren hat mich Carlos wieder einmal besucht und mich fast nicht mehr wieder erkannt.Ich habe ihm gesagt: Es ist gut. Du musst nichts mehr liefern. Ich danke dir. Den Barte schneide ich aber trotzdem nicht mehr ab.
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